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Glossar

Nicht-induktive Wicklung

Familie von Wickeltechniken (bifilar, Ayrton-Perry, gegenläufige Lagen), die die Eigeninduktivität eines Drahtwiderstands vernachlässigbar machen — ermöglicht Hochfrequenz-, Puls- und Schaltanwendungen.

Definition

Definition

Eine konventionelle Helix-Wicklung verhält sich wie ein Induktivität in Reihe — 100 Ω, 50 W: 5 – 20 μH, bei 100 kHz Zusatzimpedanz mehrere Ohm. In RF-Lasten, Snubbern, Schwingungs-Dämpfern und Shunt-Anwendungen ist das untragbar.

Nicht-induktiv erfolgt die Wicklung geometrisch entgegengesetzt. Bifilar: gefalteter Draht, Nachbarwindungen mit Gegenstrom. Ayrton-Perry: zwei Lagen dünnen Drahts gegenläufig — Restinduktivität < 100 nH bei 100 Ω. Lagengegenwicklung wechselt Richtung pro Lage.

Unverzichtbar bei VFD-Bremsen (Choppen mit 4 – 16 kHz Energie), Pulsentladungen (niedrige τ braucht niedrige L), IGBT-Snubbern und Shunts in Schaltreglern. Kosten: ca. 2× Drahtlänge pro Ohm, dafür unerreichte Pulsleistung bei geringer Induktivität.

Musteranforderung

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