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Glossar

Bifilare Wicklung

Eine nicht-induktive Wickeltechnik, bei der zwei parallele Drähte (oder ein gefalteter Draht) nebeneinander gewickelt werden, sodass entgegengesetzte Stromrichtungen das Magnetfeld auslöschen und die Eigeninduktivität stark reduziert wird.

Definition

Definition

Bifilar nutzt die Physik gegenläufiger Stromschleifen: gleiche Beträge, entgegengesetzte Richtung — Felder löschen sich aus. Zwei nebeneinander gewickelte Drähte, am Ende verbunden, reduzieren die Flussverkettung um 90 – 99 % gegenüber Einzelhelix.

Fertigung: beide Drähte parallel auf Keramikkern wickeln, am U-Bogen zusammenführen, die zwei freien Enden bilden die Klemmen. Summe beider DC-Widerstände = Gesamtwert. 1 kΩ, 50 W bifilar: 0,5 – 2 μH Restinduktivität, herkömmlich 50 – 200 μH.

Nachteil: leicht erhöhte Kapazität (einige pF) zwischen den eng anliegenden Drähten. Für Leistung und Puls vernachlässigbar, für sehr hohe Frequenzen oft Ayrton-Perry bevorzugt. Bifilar ist Standard für nicht-induktive Zement- und Aluminium-Gehäuse-Widerstände unter 10 MHz.

Musteranforderung

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