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Glossar

Bremswiderstand

Widerstand zur Vernichtung kinetischer Energie, die ein Motor beim Verzögern in Frequenzumrichtern, Servosystemen, Aufzügen, Kränen und Elektrofahrzeugen zurückspeist, wenn keine Netzrückspeisung möglich ist.

Definition

Definition

Bei Verzögerung speist die kinetische Energie ½ J ω² über den Wechselrichter in die DC-Bus-Kondensatoren zurück und treibt die Busspannung hoch. Der Bremswiderstand vernichtet diese Energie: ein Brems-Chopper-IGBT schaltet den Widerstand bei Schwellenüberschreitung (typ. 780 V bei 400-V-AC) an den Bus.

Auslegung über drei Größen: Spitzenleistung ½ V_bus²/R, mittlere Leistung im Tastverhältnis, Einzelereignisenergie ½ J × (ω₁² − ω₂²). Spitzenleistung ≤ Pulsbelastbarkeit, Mittelleistung ≤ Dauerleistung, Einzelenergie passt in die Wärmemasse vor der nächsten Bremsung. Ein 22-kW-VFD nutzt typischerweise 4 – 8 Ω, 5 – 10 kW Spitze, 1 – 2 kW Dauer im Alu-Gehäuse.

Einsatz: Hebezeuge, Portalkräne, Zentrifugen, Werkzeugmaschinen-Spindeln, Rekuperation in EV und Bahn. Wegen 1 – 16 kHz Choppen ist nicht-induktive Wicklung wegen EMV bevorzugt. Thermoschalter und Übertemperatur-Überwachung Standard.

Musteranforderung

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