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Glossar

VCR (Spannungskoeffizient des Widerstands)

VCR ist die Datenblatt-Abkürzung für den Spannungskoeffizienten des Widerstands (ppm/V) und die wichtigste Linearitätsspezifikation für HV-Widerstände und Spannungsteiler.

Definition

Definition

VCR (Spannungskoeffizient des Widerstands) ist der gängige Begriff in Datenblättern; messtechnisch identisch zum Voltage Coefficient. Geprüft nach IEC 60115-1: Widerstand bei 0,1 × Nennspannung und bei Nennspannung messen — VCR = (R_Nenn − R_niedrig) / [R_niedrig × (V_Nenn − V_niedrig)] × 10⁶.

Draht- und Bulk-Folienwiderstände liegen unterhalb der Messauflösung (≤ 0,1 ppm/V), Dickschicht typisch 10 – 100 ppm/V, Kohlemasse über 500 ppm/V. Hochwertige HV-Dickschichtserien erreichen ≤ 5 ppm/V durch spezielle Ruthenium- oder Bismutoxid-Pasten.

Niedriger VCR ist Pflicht für HV-Messtechnik: ein 100-kV-zu-10-V-Teiler für Oszilloskop oder DMM muss das Verhältnis über den Messbereich auf < 0,05 % halten. VCR-Fehler übertragen sich direkt in den Messfehler. In Pulsentladungen verzerrt VCR zudem die Entladungs-Wellenform.

Musteranforderung

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