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Glossar

Symmetrierwiderstand

Widerstand, parallel zu jedem Kondensator in einer Serienschaltung, der die Spannungsaufteilung ausgleicht und Kapazitäts- und Leckstromtoleranzen kompensiert.

Definition

Definition

Bei Reihenschaltung von Kondensatoren — meist für höhere Spannungen — verteilt sich die Spannung wegen Kapazitäts- und Leckstromstreuung ungleich. Der Kondensator mit kleinstem Leckstrom oder kleinster Kapazität trägt die höchste Spannung — Überschreitung der Belastbarkeit, Kaskadenausfall. Symmetrierwiderstände erzwingen die Aufteilung über das Widerstandsverhältnis statt über die Leckströme.

Regel: Widerstandsstrom ≥ 5× max. Leckstrom. Für 470 μF / 450 V Alu-Elko mit 1 mA Leckstrom: 90 kΩ / 2 W → ~ 5 mA bei 450 V. HV-DC-Links mit Folienkondensatoren: 100 kΩ – 1 MΩ.

Symmetrierwiderstände stehen über die gesamte Lebensdauer am Kondensator — Langzeitstabilität (< 1 %/1000 h), hohe Arbeitsspannung, niedriger VCR Pflicht. Sie wirken zugleich als Bleeder nach Abschaltung gemäß IEC 60204/61851. Bauform: axial drahtgewickelt oder HV-Dickschicht zylindrisch.

Musteranforderung

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