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Glossar

Leistungsbelastbarkeit

Die Nennleistung ist die maximale Dauerleistung in Watt, die ein Widerstand bei einer angegebenen Bezugstemperatur (üblich 25 °C oder 70 °C Umgebung) sicher in Wärme umsetzen kann.

Definition

Definition

Die Nennleistung ist die plakative Datenblattangabe — nur zusammen mit Derating-Kurve und Bezugstemperatur aussagekräftig. Ein 100-W-Widerstand bei 70 °C liefert deutlich weniger, wenn er auf kleiner PCB ohne Luftstrom sitzt, bei 85 °C Umgebung oder bei Pulsspitzen.

Die Belastbarkeit folgt aus der maximalen Hotspot-Temperatur (Drahtwiderstand 350 – 450 °C, Film 155 °C, Zement 200 – 275 °C) geteilt durch den Wärmewiderstand zur Umgebung. Datenblätter listen Werte für mehrere Montagebedingungen: freie Luft, PCB mit Kupferflächen, Aluminium-Kühlkörper. Aluminium-Gehäusewiderstände erreichen Nennleistung nur mit vorgeschriebener Kühlfläche und Anzugsmoment.

Bei Pulslast muss die mittlere Leistung innerhalb der Dauerleistung bleiben, die Einzelpulsenergie unterhalb der Datenblattkurve. Üblich sind 50 % Derating gegen Toleranzaddition und Alterung, ergänzt durch Thermomessung im Prototyp.

Musteranforderung

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